„ Wir dürfen nur niemals die Hoffnung verlieren.“ – „Deprepa: Dein Kopf lügt“ von Larissa Braun

Ein Beitrag von Alegra S. (Jgst. 9)

„ Wir dürfen nur niemals die Hoffnung verlieren.“ „Und was ist, wenn sie schon verloren ist?“ „Dann gebe ich dir etwas von meiner.“

In dem Thriller, der in der Zukunft spielt, geht es um die sechzehnjährige Kara, die aufgrund ihrer Depression in das sogenannte Sanatorium eingeliefert wird, wo ihr Kampf um Leben und Tod beginnt. Aufgrund eines Amoklaufes dreier depressiver Menschen sucht die Regierung nun nach Deprepa (Depressionspatienten) und bringt sie in das Sanatorium, wo diesen angeblich bei ihrer Genesung geholfen werden soll.

„„ Wir dürfen nur niemals die Hoffnung verlieren.“ – „Deprepa: Dein Kopf lügt“ von Larissa Braun“ weiterlesen

“entweder 10 Bier oder kein Bier” – „Soloalbum“ von Benjamin von Stuckrad-Barre

Ein Beitrag von Arthur R. (Jgst. 12 / Q2)

Es ist 5 Uhr Nachts und ich kann nicht einschlafen. Liegt wohl daran, dass ich wie üblich wieder meine Aufgaben aufgeschoben und ignoriert habe. Es sind noch zwei Tage bis zur Abgabefrist. Ich höre das Hörbuch “Soloalbum” des Autors und gleichzeitigen Sprechers Benjamin von Stuckrad-Barre. Natürlich nicht in der normalen Geschwindigkeit sondern etwas beschleunigt. Man muss ja schließlich auch noch rechtzeitig mit dem Hörbuch fertig werden. Um zu verstehen, was gesagt wird, mache ich die Lampe neben meinem Bett an und nehme das Buch hinzu um mitzulesen.

„“entweder 10 Bier oder kein Bier” – „Soloalbum“ von Benjamin von Stuckrad-Barre“ weiterlesen

„Ja, davon, vom Glück der Konzentrationslager, müsste ich ihnen erzählen, das nächste Mal, wenn sie mich fragen.” – „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész

Ein Beitrag von Luis Z. (Jgst. 12 / Q2)

,,Alle fragen mich immer nur nach Übeln, den ,,Gräueln”: obgleich für mich vielleicht gerade diese Erfahrung die denkwürdigste ist. Ja, davon, vom Glück der Konzentrationslager, müsste ich ihnen erzählen, das nächste Mal, wenn sie mich fragen.”

Das besagte Buch ,,Roman eines Schicksallosen” von dem ungarischen Schriftsteller Imre Kertész wurde erstmals im Jahr 1975 veröffentlicht und erzählt die Geschichte eines ungarischen Juden, der aus der Ich-Perspektive von seinen Erlebnissen als Opfer des Holocaust berichtet.

Das berüchtigte Tor zum Lager Auschwitz II – Birkenau. Aufgenommen aus dem Lager nach der Befreiung
„„Ja, davon, vom Glück der Konzentrationslager, müsste ich ihnen erzählen, das nächste Mal, wenn sie mich fragen.” – „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész“ weiterlesen

„Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind, dachte ich. Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.“ – „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

Ein Beitrag von Merit L. (Jgst. 12 / Q2)

Wie ist das, von einem auf den anderen Moment aus seinem bisherigen Leben gerissen zu werden? Wie ist das, geliebte Menschen schon im jungen Alter zu verlieren? Mit all diesen Fragen beschäftigt sich der aus München kommende Schriftsteller Benedict Wells in seinem Roman „Vom Ende der Einsamkeit“.

„„Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind, dachte ich. Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.“ – „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells“ weiterlesen

Es ist das Unbestimmte, das Fremde, das uns besonders bedrohlich scheint, weil wir uns machtlos fühlen. – „Der Prozess“ von Franz Kafka

Ein Beitrag von Fiona K. (Jgst. 12 / Q2)

Jeder kennt das Gefühl der Angst. Manch einer findet es sogar berauschend und fährt deswegen leidenschaftlich gern Achterbahn oder schaut Horrorfilme. Bei ersterem gewinnen auch die Fahrten an Reiz, die überwiegend oder teilweise im Dunkeln stattfinden, da die Ungewissheit, welche Richtung der Zug als nächstes einschlägt, einen zusätzlichen Kick verleiht. Auch im Genre des Kinohorrors haben sich die Zeiten, in denen blutrünstige Monster wahren Schrecken verbreiten konnten, vielfach seit Mitte der 80er Jahre erledigt – trotz immer ausgefeilterer Technik der Inszenierung von solchen Kreaturen. Die Regisseure setzen mehr und mehr auf das Unbekannte, das was man nicht sieht, um Furcht zu vermitteln. Hier ein Schaukelstuhl, der sich wie durch Geisterhand bewegt, dort eine Fahrstuhltür, die sich von alleine öffnet, ohne dass eine Kabine angekommen wäre. Es ist das Unbestimmte, das Fremde, das uns besonders bedrohlich scheint, weil wir uns machtlos fühlen.

„Es ist das Unbestimmte, das Fremde, das uns besonders bedrohlich scheint, weil wir uns machtlos fühlen. – „Der Prozess“ von Franz Kafka“ weiterlesen

Wie ein Puzzle mit 1000 Teilen – „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl

Ein Beitrag von Charlotte S. (Jgst. 12 / Q2)

2017. Moritz. Raffael klingelt an der Wohnungstür. Moritz öffnet und starrt in ein Paar eisblaue Augen. Trotz großer Verwirrung bei ihm und auch seiner schwangeren Freundin Kristin, gewährt er Raffael Eintritt. Seit 16 Jahren hat Moritz seinen damaligen besten Freund nicht gesehen. Und Kristin hat noch nie von ihm gehört.

1986. Marie. Sie ist mit ihren Kindern, Moritz und Sophia, raus aus Wien, aufs Land gezogen. Als sie spazieren gehen, treffen sie auf einen Spielplatz. Eine Frau und ein kleiner Junge sind da. Und noch ein Junge. Er ist in Moritz‘ Alter. Die Beiden fangen direkt an zu spielen und erklären sich schnell zu „Freunden“. Raffael, so heißt der Junge mit den eisblauen Augen.

(c) Frankfurter Verlagsanstalt
„Wie ein Puzzle mit 1000 Teilen – „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl“ weiterlesen

Abiturienten beschäftigen sich mit Gegenwartsliteratur

„Die Jugend von heute liest nicht mehr.“ – Solche oder ähnliche Klagen von Eltern, Lehrkräften und anderen Autoritäten sind heutzutage nicht selten und gehen meistens Hand in Hand mit einer harschen Kritik an der Nutzung moderner Medien durch die Heranwachsenden. Snapchat, Fortnite und FUT hätten die gedruckte Geschichte aus deutschen Kinder- und Jugendzimmer verdrängt, so der Vorwurf und es sei u.a. Aufgabe der Schule und Lehrkräfte, die Lust am Lesen wiederzubeleben.

„Abiturienten beschäftigen sich mit Gegenwartsliteratur“ weiterlesen
Erstelle deine Website auf WordPress.com
Jetzt starten